KLAUS-PETER BRUCHMANN


feiert am 16. Oktober 2012 seinen 80. Geburtstag.


Hierzu sendet der Bayerische Rundfunk am Sonntag, den 4. November im Programm BR 2 in der Sendung Konzertante Blasmusik von 11.30 bis 12.00 Uhr ein Portrait des Komponisten, Mode­ration: Stephan Ametsbichler.


Eine feine Überraschung zum Geburtstag ist auch die herausragende Neueinspielung des CRESCENDO durch die Sächsische Bläserphilharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Thomas Clamor auf der CD Festivus des Labels Genuin. (Bestell-Nr. GEN 11221 www.genuin.de/de/0404.php?formsent1=1&item=bruchmann)


Nachfolgend ein Text-Auszug aus dem Booklet dieser CD:

bevor sich die Sächsische Bläserphilharmonie ins Finale stürzt: Den Auftakt dazu bildet Klaus-Peter Bruchmanns großangelegtes Crescendo – ein Original-Werk für symphonisches Blasorches­ter. In diesem Reigen der Festlichkeiten und des Jubels wirkt Bruchmanns Stück wie das hohe Lied der Beständigkeit und der Zielstrebigkeit. Als Schwesterwerk von Ravels großartigem Bolero bietet Crescendo über stabilem und unveränderlichen Schlagzeug-Fundament ein mit jazzigen, fast südamerikanischen Farben getöntes Instrumentations-Feuerwerk ein und derselben Melodie.





KLAUS-PETER BRUCHMANN


geboren am 16. Oktober 1932 in Borgsdorf bei Berlin, erhielt seine musikalische Ausbildung am Städtischen Konservatorium Berlin (ehem. Stern), wo er von 1953 - 1958 Theorie und Komposition (Max Trapp, Friedrich Metzler) studierte. Anschließend besuchte er bis 1961 das "Studio für Mikrophonmusik", Leitung Walter Sieber, im Fach "Angewandte Musik".

Erste kompositorische Erfolge stellten sich bereits während des Studiums ein: die Rundfunkorchester von RIAS Berlin, des Senders Freies Berlin und des Mitteldeutschen Rundfunks mit ihren Dirigenten Fried Walter, Werner Eisbrenner und Herbert Kegel haben schon damals Kompositionen Bruchmanns für ihre Programme produziert. So bildete sich schon frühzeitig ein besonderes Interesse für die orchestrale unterhaltende Musik heraus und wurde zum bevorzugten Arbeitsgebiet.

Es entstand eine Reihe von Werken auf dem Gebiet der sinfonischen Unterhaltungsmusik, Orchester-Lieder etc. Daneben schrieb Bruchmann Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen sowie Hörspiel-, Film- und Fernsehmusiken. Die Zuwendung zur Blasmusik erfolgte durch Anregungen von Gerhard Baumann, für dessen Orchester Bruchmann Auftragswerke geschrieben hat, die auch heute noch erfolgreich gespielt werden. Schon bald ist auch das Laien-Blasmusikwesen mit Aufträgen an ihn herangetreten, und wiederum entstanden zahlreiche Kompositionen, bei denen schon in der Anlage unterschiedliche Schwierigkeitsstufen berücksichtigt worden sind.

In seinem Schaffen ist es ihm überzeugend gelungen, die Grauzone zwischen Unterhaltung und ernster Musik mit Leben zu erfüllen. Heute kann Klaus-Peter Bruchmann nach lebenslanger musikalischer dabei vorwiegend kompositorischer Tätigkeit auf einen reichen Erfahrungsschatz und eine beachtliche Werkliste zurückblicken.






Seine Werke im Verlag Thomi-Berg

(in Co-Produktion mit Orlando Musikverlag)

A Joyful Day · für Blasorchester · BLS 762

Allegro Festivo · für Blasorchester · BLS 759

Crescendo · für Blasorchester · BLS 752

Hymnus auf den Frieden der Welt · für Blasorchester · BLS 765

Piratentanz · für Blasorchester · BLS 751

Preludio Marciale · für Blasorchester · BLS 766

Schinderhannes · für Blasorchester BLS 772




Mehr Information unter: Komponisten (www.thomi-berg.de/komponisten/komponist.php )

oder im online-Katalog ( www.thomi-berg.de/online_kataloge/suche.php )


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Composers ( www.thomi-berg.de/komponisten/komponist.php )

or

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